Nicht jeder bringt Supermicro und Supercomputing zusammen. Doch sowohl das Center for Scientific Computing (CSC), eine Initiative des Frankfurt Institute for Advanced Studies und der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt, als auch das Lawrence Livermore National Laboratory setzen nun Plattformen des Herstellers ein – einmal mit AMD- und einmal mit AMD-Komponenten.

Als eines der führenden Supercomputer-Zentren wird das CSC von zahlreichen internationalen Wissenschaftlern und Forschern genutzt. Um auch weiterhin die Forschungsarbeit unterschiedlichster Disziplinen optimal unterstützen zu können, sind die Verarbeitungskapazitäten mit einem neuen Supercomputer deutlich ausgebaut worden.
Das mit der Architektur und Auswahl des neuen Supercomputers beauftragte Team hat zuvor mehrere Server-Systeme geprüft, die sowohl über CPUs als auch GPUs verfügen. Aus praktischen Gründen hat sich Interesse auf ein System konzentriert, das die PCI Express 4.0 Spezifikation unterstützt. Das ermöglicht einen Datentransfer von bis zu 64 GB/Sekunde zwischen Host-Speicher und GPU.
Diese Leistungsanforderung ist für Anwendungen entscheidend, die einen Datenaustausch mit der GPU erfordern. Frühere PCI Express-Schnittstellen haben nicht die nötige Geschwindigkeit für High-Performance-Anwendungen geboten, die auf die schnellsten verfügbaren GPUs angewiesen sind. Daher ist ein System mit PCI Express 4.0 Bus-Readiness nötig. PCI Express 4.0 ist ausschlaggebend gewesen
Das CSC hat Supermicro 4U 8 GPU A+ Server mit PCI-E Gen 4 und 200 Gigabyte pro Sekunde (GB/s) Netzwerkleistung als Basis für seine High-Performance Computing– (HPC-) Server der nächsten Generation. Der Supermicro AS-4124GS-TNR basiert auf „AMD Epyc“-Prozessoren, die entwickelt wurden, um Engpässe beim Datentransfer zwischen Host-Speicher und GPU zu eliminieren. Wird dieser Server mit „Radeon Instinct MI50“-GPU-Beschleunigern ausgestattet, können Forscher ihre Untersuchungen extrem schnell durchführen.
Bildergalerie

Comments